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  • Markus Krebs
    Miltenberg, 18. April 2021

    FDP: Jugendhaus St. Kilian erhalten

    Der FDP Kreisverband Miltenberg blickt mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung um das Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg

    Das Bistum Würzburg hatte angekündigt, nach einem Kooperationspartner zu suchen oder alternativ das Angebot einzustellen. Der Sulzbacher Marktgemeinderat Markus Krebs, früher selbst häufig Gast im Jugendhaus sagte: „Eine Schließung wäre ein herber Verlust für unseren Landkreis. Viele Jugendliche hatten hier tolle Erlebnisse .“ Auch hatten sich die Angebote nicht nur an katholische Mädchen und Jungen gerichtet, sondern waren auch überkonfessionell zum Beispiel im Rahmen von „Besinnungstagen“, welche die Kreisschulen dort verbracht haben. Wenn diese Möglichkeit entfallen würde, wäre dies sehr schade, so Krebs.
    Kreisvorsitzender Frank Zimmermann lobte hierzu ausdrücklich das Engagement von Landrat Jens Marco Scherf, der sich dieses Themas angenommen hat. „Wir müssen hier die katholische Kirche in die Pflicht nehmen – Eine Übernahme durch den Landkreis lehnen wir hingegen strikt ab“, so der Dorfprozeltener Kreisrat.


  • Uwe Probst/Markus Krebs
    Miltenberg, 6. April 2021

    Umweltpolitik ist ein urliberales Thema

    Onlinstammtisch mit Dr. Lukas Köhler

    Zum vergangenen Onlinestammtisch durften die Miltenberger Liberalen neben dem Umweltpolitiker der FDP Bundestagsfraktion und bayerischen Generalsekretär Dr. Lukas Köhler sowohl Gäste aus der Region als auch von weit außerhalb empfangen.

    Zu Beginn seines Impulsvortrags erinnerte Dr. Köhler: „Unter den FDP Politikern Genscher und Baum die Umweltpolitik erstmals auf die politische Tagesordnung der BRD gehoben worden. Auch damals hatten die Liberalen schon den Grundsatz eingeführt, dass die Zerstörung oder auch nur der Verbrauch natürlicher Ressourcen von den Verursachern ausgeglichen oder behoben werden muss. Abwässer durften nicht mehr ungeklärt in die Flüsse geleitet werden, sauberere Verfahren mussten entwickelt werden.“ Seit damals habe sich der Fischbestand in den meisten Flüssen wieder erholt und Smog im Ruhrgebiet oder Ostdeutschen Industriegebieten wie in den 70ern sei Geschichte geworden.

    Dr. Köhler weiter: „Aber auch heute gibt es noch Herausforderungen: Der Klimaerwärmung durch zu hohen CO2-Ausstoß muss einerseits durch andere Technologien und andererseits durch ausgleichende Gegenmaßnahmen begegnet werden. Aber nicht alles geht einfach durch Verbote von Verbrennungsmotoren zu lösen. Alleine die Umstellung der Chemieindustrie auf carbonverbrennungsfreie Verfahren umzurüsten würde wegen der Umwandlungsverluste deren Primärenergiebedarf vervierfachen.“

    Die Diskussionsrunde startete der Moderator des Abends, Kreisvorstandsmitglied Uwe Probst, mit dem Thema Windkraft im Landkreis. Wie überall muss es eine lokale Entscheidung sein, ob vor Ort Windkraftanlagen erstellt werden dürfen. Falls ja, dann müssen aber auch die Gemeinden davon profitieren und nicht nur die Nachteile in Kauf nehmen.

    Der Sulzbacher Marktgemeinderat Markus Krebs sprach den Zielkonflikt zwischen Umweltschutz und Baukosten an. Hier stünden gerade die lokalen Räte vor dem schwierigen Spagat bei der Aufstellung von Bebauungsplänen.

    Der dritte Bürgermeister der Stadt Erlenbach Jörg Barth beklagte die einseitige Favorisierung der batteriebetriebenen Elektromobilität ohne Berücksichtigung der ökologischen Schäden und das ungeklärte Recycling von Li-Ionen Batterien.

    Das gleiche Thema beschäftigt auch Jürgen Ripp, Mitglied im Vorstand der FDP und des Landbund für Vogelschutz (LBV). „Ist der Lithiumfund unter dem Rhein, der Deutschland zum drittgrößten Produzenten von Lithium weltweit machen würde, ein Segen oder Fluch?“, fragte der Kleinwallstädter. Für ihn stellt sich die Frage, ob man die Gewinnung so realisieren kann, ohne dabei die wertvolle Kulturlandschaft zu zerstören.

    Sven Nagel, ursprünglich aus dem Landkreis Miltenberg setzt sich im „Bürger*innenentscheid“ für ein lebenswertes, klimagerechtes und klimaneutrales Frankfurt ein. Er forderte insbesondere eine lokale Energieversorgung für die Menschen. Es müsse sowohl an Mieter und Einfamilienhausbesitzer wie auch Gewerbe gedacht werden.

    Insgesamt zeigte sich der FDP Kreisverband hoch zufrieden mit der Veranstaltung und den durchaus kontroversen Meinungen. Organisator Uwe Probst kündigte daher für Ende April den nächste Online-Stammtisch an.

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