Uwe Probst
Hirschaid, 4. April 2022

Miltenberger Kreis-FDP mischt auf Landesebene mit

Delegierte aus dem Kreisverband Miltenberg waren beim Landesparteitag der FDP in Hirschaid sehr präsent

Auch der Landesparteitag der FDP Bayern am vergangenen Wochenende wurde von den Geschehnissen im Ukraine Krieg beeinflusst. Nach der Rede des Generalkonsuls der Ukraine Yuriy Yarmilko und einer folgenden, lebhaften Diskussion kam es zur ersten Aussprache zur Rede des Landesvorsitzenden Martin Hagen.

Nicole M. Pfeffer am Rednerpult

Als letzte Rednerin wies die Mömlingerin Nicole M. Pfeffer den Parteitag und den Landesvorstand darauf hin, dass nach den nächsten Landtagswahlen die CSU nicht automatisch und nicht die einzige Option für eine starke FDP sein darf. Außerdem legte sie Akzente auf die Nachwuchsförderung in allen gesellschaftlichen Bereichen und forderte hier ins Handeln zu kommen.

Sehr aktiv war auch der Sulzbacher Netzpolitiker Uwe Probst. Er brachte mit seinen Anträgen zur Digitalisierung der Verwaltung und zum Umgang mit Messengern und Social Media die Beschlusslage Landespartei in der liberalen Digitalpolitik um entscheidende Schritte weiter. Auch beim gerade sehr aktuellen Thema Ukraine zeigte Probst wichtige und wertvolle Perspektivenvielfalt. „Ich bin gefragt worden, ob ich einen Stuhl auf der Bühne brauche, weil ich an dem Wochenende so oft am Rednerpult war.“ witzelte Probst auf Nachfrage.

Die Landesdelegierten diskutierten landes- und bundespolitisch relevante Themen wie Bundeswehr und Laufzeiten von Atomkraftwerken und nahmen zudem eine Satzungsänderung vor, die sich auch auf die FDP Miltenberg auswirken wird. So wurde die Doppelspitze für Kreis- und Ortsverbände erlaubt - diese Geschlechter unspezifisch. Die Entsandten des Kreisverband Miltenberg waren sich einig, diese Änderung als Austausch- und Diskussionsgrundlage mit in die Vorort-Organisationen mitzunehmen.

Alles in allem ein sehr lebendiger und von großer Vorfreude auf die anstehenden Landtagswahlen in 2023 geprägter Landesparteitag der FDP Bayern, der das gute, aktuelle Stimmungsbild in Bayern wiederspiegelte.

 


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